Der Schmetterling

In einer bunten Blume hing
Ein luftig, leichter Schmetterling
Saugte am Blütenstaub sich satt
Tänzelte dann zu einem Blatt
Um dort im Sonnenschein sich nun
Nach seiner Mahlzeit auszuruh´n
Vom starken Blütenduft betört
Schlief kurz darauf er unbeschwert
Versunken tief in einen Traum
Inzwischen hinter einem Baum
Verschwunden war das Sonnenlicht
Wodurch die Luft nun stark erfrischt
Den Falter fröstelt. Er erwacht
Meint dass es dunkel wird und Nacht
Von seinem Schlummer noch verwirrt
Taumelnd er durch das Blattwerk irrt
Und übersieht dabei den Rand
Zum Glück fällt er in eine Hand
Die ihm ein Kind entgegen streckt
Das voller Freude ihn entdeckt
Staunt und betrachtet nun ganz lang
Dem Schmetterling wird langsam bang
„Was ist wenn diese Hand sich schließt
Ich muss hier weg“ er schnell beschließt
Sachte entfaltet er sein Kleid
Und macht zum Abflug sich bereit
Hebt ab und flattert fort im Wind
Zum Abschied winkt ihm nach das Kind

2017_08_13 Kira Schmitz