Regenluft

Welch‘ ein malerisches Bild der Regen heute Morgen schuf. Eine dichte Wolkendecke stand im hellen Grau leuchtend am Himmel und blinzelte durch das dunkle Grün der Bäume hindurch. Der nasse Asphalt der Straße schimmerte das Kunstlicht der vielen Autoscheinwerfer wieder, was der Welt einen kleinen Hauch Magie einflößte.

Die tosenden Geräusche der Straße schienen als wären sie mit dem Erscheinen des prasselnden Regens verstummt. Der Wind fegte die leuchtenden Wassermengen auf den Straßen und Wegen hin und her. Kleine, zarte Tropfen flossen an den Scheiben der Fenster hinunter oder rutschten von den glatten Blättern der Bäume. Der Geruch von nasser Erde lag in der Luft.

Später zogen dunkle Schatten am leuchtenden Himmel vorbei und nahmen den Regen mit sich.

Und was blieb, war eine nasse Stadt…