Winter

Unbeliebt, die kalte Zeit, wenn die Dunkelheit den Tag ergreift. Mit dunklen Wolken, die die blaue Freude und warmes Licht im Rücken bergen. Sobald die Kälte hereinbricht, scheint es als zerre sie an den Gemütern und den Mundwinkeln Vieler. Nach Wärme lechzend starren sie auf flimmernde Scheiben und lauschen der Stimme, die das Wetter ankündigt. Der Unmut bricht seufzend aus ihnen heraus, wenn sie morgens die vereisten Fenster ihrer Wagen sehen. Mit brennenden Heizungen wird die ungeliebte Kälte aus Häusern verbannt. Knurrend fügen sie sich warmer Strickkleidung und gefütterten Jacken. Die kurzen, dünnen, bunten Dinge verschwinden weiter hinten im Kleiderschrank.
Ungeachtet bleibt der frühe Morgen Stille, wenn pulvriger Schnee die Welt umhüllt, mit seinen feinen, kalten Eiskristallen, die federleicht vom Himmel auf leichten Windstößen hinunter gleiten. Im zarten Licht des heranbrechenden Tages, funkelt und glitzert – erstrahlt die in Schnee gedeckte Welt.

Der weiße Pulverschnee bedeckt den Dreck, den Spuk der Nacht und erhellt das Schwarz des Schatten-ichs. Sodas an meiner Seite nur ein blauer Schatten tanzt.